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Projekt
Werkzeugkasten
Eingliederungsmanagement
Gestaltung,
Umsetzung und Transfer von Praxisinstrumenten zum
Eingliederungsmanagement
gefördert
durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) un Mitteln des ESF
Projektlaufzeit: 01.06.2009 - 31.03.2011
Das zweijährige Projekt ordnet
sich ein in die Initiative des BMAS „Jobs ohne
Barrieren“ und verfolgt das
Ziel, es Betrieben zu ermöglichen, dass sie ihre
Präventionsaufgaben durch
Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)
wahrnehmen und
dabei ihre Selbsthilfepotentiale erschließen und nutzen
können. Das Vorhaben
schließt dabei an geförderte Projekte des BMAS an,
mit dem Ziel, die bisher
erarbeiteten Handlungsempfehlungen und Verfahrensabläufe zu
konkretisieren,
auszudifferenzieren und in der betrieblichen Praxis zu erproben.
Die Projektziele sollen während
der Laufzeit durch vier voneinander unabhängige, aber
aufeinander abgestimmte
Arbeitsschritte erreicht werden.
- In der Analyse-
und Konzeptionsphase werden zunächst die
Qualitätskriterien für die Prüfung
der betrieblichen Praxis entwickelt und in einen Interviewleitfaden
integriert,
der für die Analyse der Betriebe mit fortgeschrittenen BEM
– Erfahrung
eingesetzt wird. Mit Hilfe des Interviewleitfadens soll ein vertiefter
Einblick
in die betriebliche Praxis von Wiedereingliederung gewonnen werden.
Dazu soll
in sechs Betrieben ermittelt werden, mit welchen BEM - Instrumenten in
welcher
Weise gearbeitet wird und welche Wirkungen damit erreicht werden. Die
Analyse
der Praxis des BEM in den Betrieben führt zu einer
Bestandsaufnahme der
eingesetzten Instrumente und der Einführungsstrategien.
- Im Mittelpunkt der Entwicklungs-
und Optimierungsphase steht die Entwicklung eines umfassenden
Werkzeugkastens mit erprobten Handlungs- und Gestaltungsinstrumenten
zur inhaltlichen
Umsetzung des betrieblichen Wiedereingliederungsverfahrens und die
Entwicklung
einer Vorgehensweise zur Einführung des
Präventionsverfahrens.
- Mit einem Sockel von
erfahrungsbasiertem Wissen,
das für die Erprobungs- und
Umsetzungsphase aufbereitet und ergänzt wird, und
mit einem ganzheitlichen Konzept für alle
Phasen des BEM gehen wir dann in fünf Betrieben in die
Einführung und Erprobung
des Verfahrens. Dabei geht es um die Stärkung des BEM durch
transparente,
beteiligungsorientierte Prozesse und verbesserte inhaltliche
Prozesskompetenz.
- Der Werkzeugkasten soll somit als
operative
Grundlage des Eingliederungsmanagements zur nachhaltigen betrieblichen
Implementierung der SBG IX – Norm beitragen und in der Phase des Transfers weitere
fünfzehn Betriebe zur Umsetzung anregen.
Weitere Informationen / einen Projektflyer erhalten Sie hier.
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| www.integrationmanagement.eu |
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